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Stimberg Zeitung
Tag des Bergmanns 30.08.2025
Pressebilder in der Stimberg Zeitung findet ihr hier:
Jahreshauptversammlung des Bergmannsvereins Glück Auf Oer-Erkenschwick
In einer Zeit, in der Beständigkeit oft schwer zu finden ist, bewiesen die traditionsbewussten Mitglieder des Bergmannsvereins Glück Auf Oer-Erkenschwick, dass sie auf ihre Werte setzen. Bei der kürzlich abgehaltenen Jahreshauptversammlung standen die Wahlen des Vorstands auf der Tagesordnung, und die Mitglieder zeigten sich einmal mehr loyal und engagiert.
Der erste Vorsitzende Klaus Terheyden sowie weitere Vorstandsmitglieder wurden zur Neuwahl vorgeschlagen. Die hervorragende Arbeit, die der gesamte Vorstand in der vergangenen Legislaturperiode geleistet hatte, wurde eindrucksvoll durch eine musikalisch untermalte Präsentation des Archivars gewürdigt. Diese Darbietung verdeutlichte nicht nur die Erfolge des Vereins, sondern auch die tiefe Verbundenheit der Mitglieder mit ihrer Geschichte und Tradition.
In einer harmonischen Atmosphäre entschieden sich die Anwesenden Mitglieder, den vorgeschlagenen Kumpeln ihr Vertrauen entgegenzubringen. Der Vorstand wurde entlastet und alle Wahlvorschläge wurden einstimmig vom Mitgliederplenum angenommen, was die Wertschätzung und den Rückhalt für den Vorstand unterstreicht.
Im Anschluss an die Wahlen präsentierte der alte und neue Vorstand mit Stolz neue Schachthüte, die dank einer großzügigen Spende angeschafft werden konnten. Diese Schachthüte sind nicht nur ein Zeichen der Tradition, sondern auch ein Symbol für den Zusammenhalt und die Gemeinschaft des Vereins.
Die Jahreshauptversammlung des Bergmannsvereins Glück Auf Oer-Erkenschwick war somit nicht nur ein formeller Akt, sondern ein Fest der Gemeinschaft, das die Werte und die Beständigkeit der Bergleute in den Mittelpunkt stellte. Der Verein blickt optimistisch in die Zukunft und bleibt ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens in Oer-Erkenschwick.
Als nächste Große Aktion steht die alljährliche Ehrerbietung der Mütter des Vereins am Muttertag an.
Auch in diesem Jahr soll es wieder Blumen als Zeichen der Dankbarkeit für alle Mütter des Vereins geben.
Glück Auf für 2025
Wir wünschen allen Freunden und Gönnern ein frohes neues Jahr 2025.
Glück, Erfolg und Gesundheit soll Euer Begleiter sein.
Glück Auf, wünscht der Bergmannsverein Oer-Erkenschwick
Auch das Team des Bergmannsverein zeigt sich als Partner im Rahmen der vier bergbaubefreundeten Vereine in Oer-Erkenschwick auf der Messe 'OE zeigt und trifft sich 2025'.
Erkenschwick hat viel zu bieten, lasst es uns zeigen und gemeinsam darüber reden...
Ein letztes Glück Auf in 2024
Das Team des Bergmannsverein Glück Auf wünscht Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2025.
Mit dem Nikolaus in Oer-Erkenschwick unter Tage
Ihren Mut nahmen die kleinen Gäste der Feier des Bergmannsvereins Oer-Erkenschwick zusammen, als sie den Nikolaus ansprachen. Sie trafen ihn in einer besonderen Kulisse.
SZ, 08.12.24, Verena Schönrock
Am Samstag (7.12) boten die Mitglieder des Bergmannsvereins Glück Auf Oer-Erkenschwick wieder eine festlich illuminierte Kulisse, bevor es spannend wurde: Die Kleinen durften beim Nikolaus vorsprechen - einzeln oder in Grüppchen - , während Knecht Ruptrecht sie mit seiner markanten Erscheinung beeindruckte, und zwar in seiner aus den 50er -Jahren stammenden Wohnung im Bergbau- und Geschichtsmuseum. In dem festlich dekorierten Haupthaus gab es derweil Waffeln und Würstchen sowie leckeren Glühwein gegen das nasskalte Wetter.
In der Halle nebenan sorget der Nikolaus, begleitet von Knecht Ruprecht, für strahlende Kinderaugen und reichlich Gaben, denn jedes Kind bekam einen Jutebeutel voll mit Leckereien in die Hand, nachdem die berühmt-berüchtige Frage "Warst du denn auch schön brav?" teils zögerlich, teils überzeugt mit "ja" beantwortet worden war. Als kleine Überraschung fertigte draußen an einer Werkbank ein Helfer des Weihnachtsmanns kleine Holzblöcke mit eingebrannten Stern für die Jungen und Mädchen als Andenken an diesen schönen Nachmittag.
Höhepunkt war eine simulietre Unter-Tage-Tour, beid er ein Kumpel die Welt "im BErg" erklärte. Auch im Stollen funkelten bunte Lampen. Eine Feuerstelle und Fackeln auf dem Gelände rundeten die gemütliche Atmosphäre ab und machten den Nikolaustag zu einem besonderen Erlebnis.
Impressionen der stimmungsvollen Nikolausfeier des Bergmannsvereins Glück Auf Oer-Erkenschwick
Fotos: Verena Schönrock
Feier zu Ehren der hl. Barbara, 03.12.24
Auch in diesem Jahr veranstaltete der Bergmannsverein „Glück Auf“, der Bergbau- und Geschichtsverein, die IGBCE-Ortsgruppe sowie der Förderverein Ewald-Fortsetzung Schacht 3 seine traditionelle Feier zu Ehren der heiligen Barbara und lud dazu ein.
Die Barbarafeier fand statt am 3. Dezember und begann wieder mit einem ökumenischen Gottesdienst um 17 Uhr im Knappensaal des Bergbaumuseums am Ziegeleitor. Nach der kurzen Andacht, musikalischen Beiträgen des Sängerkreises der ehem. Grubenwehr BW Haard und einigen Grußworten wurde es gemütlich bei kühlen und warmen Getränken sowie Grillwürstchen und Lagerfeuer. Der Abend begann mit musikalischer Begleitung aus dem Dudelsack, gespielt von Andreas Löchel. Die Veranstaltung war ein Zeichen der Bergbauverbundenheit, stärkte die Gemeinschaft und hält Traditionen lebendig. Das sahen auch die gut 70 Besucher am Gottesdienst und weitere an der Abendveranstaltung so...
Das war der 'Tag des Bergmanns 2024'
Bei Kaiserwetter eröffnete der Vorsitzende des Förderverein zum Erhalt des Schachtgerüstes EF 3 die Veranstaltung Andreas Ostdorf, begleitet von stellv. Bürgermeister, Birgit Biermann (Vorstand der IGBCE) sowie zweier Fahnenabordnung der Bergmannsvereine Glück Auf Oer-Erkenschwick und Bergmannsglück Datteln, auch unsere Landtagsabgeordnete Anna Kavena hat Zeit gefunden, der Veranstaltung beizuwohnen.
Die Organisatoren der Bergbaubefreundeten Vereine und das Programm hielten was versprochen wurde. Viel Abwechslung, Kurzweile, Spaß und gute Musik, kühle Getränke und gutes Essen. Das alles zu bezahlbaren Preisen, eben für Familien gedacht.
Auch der ab 21.30 Uhr eintretende Sturm sorgte nicht für einen Stimmungsabbruch. Im Gegenteil. Er sorgte dafür, das ALLE vollkommen selbstlos mit anpackten, den Außenbereich sicherten und anschließend noch mit gut 100 Menschen in der Revierbude weitergefeiert werden konnte. Bergmännisch eben...
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Regine Klein, Redakteurin
30.07.2024, StimbergZeitung
Die Vorsitzenden der vier beteiligten Vereine beim Tag des Bergmanns 2022: (v.l.) Volker Seemann (IGBCE-Ortsgruppe), Markus Pliska (Bergbau- und Geschichtsverein), Patrick Seemann (Förderverein Ewald-Fortsetzung Schacht 3) und Klaus Terheyden (Bergmannsverein „Glück Auf“), sie hoffen auch in diesem Jahr wieder auf gutes Wetter und viele Besucher. © Rebekka Wölky
Der Bergbau lebt! Zumindest, wenn es um die Kumpel in Oer-Erkenschwick geht. Die wollen die Zechentradition näherbringen und laden zum „Tag des Bergmanns“ ein.
Vier Vereine arbeiten Hand in Hand auf diesen Tag hin – oder besser: malochen. Denn der „Tag des Bergmanns“ lockt wieder auf das Gelände des Bergbau- und Geschichtsvereins am Ziegeleitor in Oer-Erkenschwick. Der „Schichtplan“ verspricht Vielfalt.
„Die Freude bei allen Beteiligten ist groß“, erzählt Klaus Terheyden, Chef des Bergmannsvereins „Gück Auf“. Und allen Beteiligten ist eines eben besonders wichtig, die Bergbau-Tradition in Oer-Erkenschwick aufrechtzuerhalten. „Und vor allem eben auch die Bergbau-Kultur“, sagt Terheyden. Und die war und ist vor allem durch eines geprägt: den Zusammenhalt der Kumpel. Und genauso sei es eben auch jetzt noch, „was aber in der heutigen Zeit freilich keine Selbstverständlichkeit mehr ist.“ In Oer-Erkenschwicker aber hervorragend funktioniert.
Bis zu 50 Helfer im Einsatz
Der „Tag des Bergmanns“ ist mittlerweile gute Tradition und wird über die Zusammenarbeit der eigenständigen Vereine Bergbau- und Geschichtsverein, dem Förderverein Ewald-Fortsetzung Schacht 3, der IGBCE-Ortsgruppe und dem Bergmannsverein „Glück Auf“ ehrenamtlich veranstaltet. „Wir wissen, dass wir eine solche Veranstaltung nur gemeinsam auf die Beine stellen können“, erzählt Terheyden. Jeder hilft, wie er kann, hat sein spezielles Aufgabengebiet. Bis zu 50 Helfer sind allein am Festtag im Einsatz, plus diejenigen, die dann auch noch Auf- und Abbau stemmen. Und es ist auch reichlich Vorplanung: Das Gelände des Bergbau-Museums will herausgeputzt, das Kultur-Programm aufgestellt werden. Und für dieses ist einmal mehr Patrick Seemann verantwortlich.
Das Duo „Pütt-PortAl Formidabel“ begeisterte das Publikum bereits beim Tag des Bergmanns 2022, und ist jetzt auch wieder dabei.© Rebekka Wölky
Die Organisatoren rechnen mit zahlreichen Besuchern auf dem Gelände am Ziegeleitor. Die Zeche hat lange Tradition in Oer-Erkenschwick. Doch zunehmend verschwindet der Pütt aus dem Alltagsleben der Stadt. Nicht nur mit dem schmucken Museum und dem Fördergerüst wollen die dem Steinkohlebergbau verbundenen Vereine die Erinnerungen an die Pütt-Geschichte von Oer-Erkenschwick wach halten.
Dafür soll eben auch der „Tag des Bergmanns“ am 24. August (15 bis 22 Uhr) sorgen. Kohle und Kumpel haben die Stadt geprägt wie kaum etwas anderes. Der Bergbau war eine eigene Welt. Unter Tage waren Kumpel mehr als Arbeitskollegen. Man musste sich aufeinander verlassen können. Das zackige „Glück Auf“ zur Begrüßung, wie man es von diesen Männern gewohnt ist, erschallt dann auch wieder am 24. August beim „Tag des Bergmanns“.
Abwechslung auf der Bühne
Doch wie sieht der Schichtplan aus? Nach der Begrüßung um 15 Uhr wird es auf dem Museumsgelände des Bergbau- und Geschichtsvereins am Ziegeleitor ein buntes Fest der Bergleute für die ganze Familie geben. Nach der offiziellen Eröffnung wird „Steffen“ das Bühnenprogramm um 15.30 Uhr eröffnen. „PortAlFormidabel“ (17.30 Uhr), „Harry L.“ (16.30 Uhr) und die „String Coverband“ (18.30 Uhr) werden für Abwechslung auf der Bühne sorgen.
Führungen durch das Bergbaumuseum, ein Kinderbergwerk und eine Fahrstrecke mit dem Grubenrad gehören zum Programm. Außerdem ist die Jugendfeuerwehr Oer-Erkenschwick vor Ort, „dazu gibt es noch diverse Kleinigkeiten, welche, das verraten wir jetzt noch nicht“, erzählt Terheyden.
Der Tag des Bergmanns findet auf dem Gelände des Bergbau-Museums am Ziegeleitor statt.© Regine Klein
Und weil „Maloche“ auch hungrig macht, ist natürlich wieder für das leibliche Wohl gesorgt. Wie der gesamte „Tag des Bergmanns“ ist auch das Küchenbüfett ehrenamtlich organisiert. Neben Süßem gibt es aber auch noch Herzhaftes vom Grill. Und das natürlich alles zu kleinen Preisen. Das sei nur am Rande erwähnt, weil bei solchen Veranstaltungen selbstverständlich: „Pilsken und Kola gibbet auch“, kündigen die Veranstalter an. Und das natürlich mit einem zackigen „Glück Auf“.
Auch eine Kaue hatten die Kumpel im vergangenen Jahr aufgebaut, um nicht nur Kindern, die Zeit der Zeche näherzubringen.© Archiv
Jahresplanung 2024
Hier findet ihr unseren Jahresplaner in Form eines Flyers.
Heiliger Mann begrüßt Knirpse - "Der Nikolaus war nett und witzig"
Felix (4) und Lea (2) Schubert sollen aufhören, sich gegenseitig zu ärgern, sagt der Nikolaus eindringlich. Das würde auch Mama Charleen freuen. (Foto: Elena Schulze Langenhorst)
Stimberg Zeitung, Elena Schulze Langenhorst, 11.12.2023
Es hat gute Tradition, dass der Bergmannsverein „Glück Auf“ zur Nikolausfeier einlädt. Und einmal mehr haben sich die Kumpel etwas ganz Besonderes ausgedacht.
Aufgeregt betreten die Kleinen den ersten Saal im Bergbau- und Geschichtsmuseum, der sie einen Schritt näher zum Nikolaus in seiner Wohnung führt. Mit großen Augen sehen sie sich um. „Ihr wisst ja, dass artige Kinder eine Belohnung vom Nikolaus erhalten und unartige einen Sack voll Kohle von Knecht Ruprecht, oder?“, fragt Volker Seemann die Kinderschar. „Dann schaut euch doch mal an, wie Knecht Ruprecht die Kohlen aus unserem Stollen holt!“ Der Bergmannsverein „Glück Auf!“ hat einmal mehr zur großen Nikolausfeier geladen, hier verbinden sich liebevoll gestaltet gleich zwei Traditionen miteinander: die des Bergbaus und die der Nikolauslegende.
Volker Seemann spielt ein Video an: Knecht Ruprecht und der Nikolaus machen sich auf den Weg aus dem Stollen des Bergbaumuseums in die Nikolaus-Wohnung. „Den gleichen Weg laufen wir auch gleich!“, kündigt Seemann an. Dann führt er die Kinder und ihre Familien durch weitere Räume voller Bergarbeiter-Ausrüstung: Grubenlampen, Helme, Uniformen, Werkzeuge und vieles mehr kann auf dem Weg bestaunt werden. Mit einer echten Grubenlampe leuchtet er den Weg.
Ein Video, das zeigt, wie der Nikolaus und Knecht Ruprecht aus dem Lehrstollen kommen, bereicherte die Führung. (Foto: Elena Schulze Langenhorst)
„Versprichst du mir das?“
Und dann öffnet sich die letzte Tür und die Besucher betreten die Wohnung, in der der Nikolaus wohnt. Gemeinsam mit Knecht Ruprecht erwartet er die Kinder. Jedes wird beim Namen gerufen und gelobt, für das, was im goldenen Buch des Nikolaus steht. Aber auch ein ernstes Wörtchen wird mit den Kleinen gesprochen, denn die Engelchen hätten den Nikolaus auch über das informiert, was nicht so gut läuft, berichtet er den Kindern: Der eine muss fleißiger in der Schule sein, der andere öfter aufräumen und wieder jemand anderes soll aufhören, die Geschwister zu ärgern. Und einige der größeren Kinder gilt es zu ermahnen: Man solle höchstens eine Stunde pro Tag am Computer oder Handy spielen – daran würden sich auch seine Engelchen streng halten. „Versprichst du mir das?“, fragt der Nikolaus jedes Mal feierlich, und ernst nicken die Kinder und geloben Besserung. Erst dann erhalten sie ihre Belohnung: einen großen Beutel voller Leckereien. „Eine weitere Überraschung im Beutel“, so verrät der Vorsitzende des Bergmannsvereins, Klaus Terheyden, „ist ein Anmeldeformular für den Bergmannsverein!“ Für nur einen Euro monatlich könnten die Kinder Mitglied werden und an vielen attraktiven Veranstaltungen teilnehmen. „Wir möchten Kinderaugen zum Leuchten bringen, das ist uns wichtig“, so Terheyden. Das zeige sich nicht nur bei der Nikolausfeier. Auch Ausflüge und Events des Vereins seien reizvoll für die Kleinen. „Wir wollen dem Nachwuchs einiges bieten und gleichzeitig die Geschichte an die Zukunft weitergeben.“ Eine gute Nachricht: Im Gegensatz zu vielen Bergmannsvereinen könne man sich über ausreichend Neuzugänge freuen: „Wir haben in diesem Jahr etwa 40 Neuaufnahmen gehabt.“
Marleen Schubert (7) fand ihren Besuch beim Nikolaus „richtig gut!“ und freue sich auf ihre Tüte: „Die ist voll schwer!“ Gemeinsam mit ihrem Bruder Jannik, Cousin und Cousine Felix und Lea und weiteren Familienmitgliedern genießt sie noch das Angebot an Bratwurst, Waffeln und Kinderpunsch, während die Kinder den Inhalt ihrer Tüten begutachten. „Da sind richtig tolle Sachen drin!“, heißt es einstimmig. Vor Knecht Ruprecht habe Marleen ein wenig Angst gehabt. „Ich auch!“, gibt Cousin Felix zu. „Aber der Nikolaus war richtig nett und witzig!“ Und das Wichtigste: „Meine Schwester und ich wollen uns nicht mehr ärgern, damit hören wir sofort auf!“
Nikolaus lädt in seine Wohnung zu Besuch
(Angebot nur für Vereinsmitglieder!!!)
Der Nikolaus lädt am
Samstag, den 09. Dezember
die kleinsten Kumpel des Bergmannsverein in seine Wohnung ein.
Aufgrund der guten Erfahrungen mit den Bergmannskindern in den letzten Jahren, nimmt der Nikolaus sich auch in diesem Jahr
zwischen 15:30 Uhr und 18:00 Uhr viel Zeit für ein persönliches Gespräch
mit den Kindern in seiner aus den 50er Jahren stammenden Wohnung im Bergbau- und Geschichtsmuseum Oer-Erkenschwick.
Auch Knecht Ruprecht hat sich wieder angekündigt.
Für die artigen Kinder aber hat der Nikolaus ganz bestimmt eine reichhaltig bestückte Nikolaustasche mit Süßem dabei.
Die organisierenden Bergleute halten aber für die Kinder auch noch eine kleine Überraschung parat.
Mit Grillwürstchen, Glühwein, Kinderpunsch sowie diversen anderen Leckereien wird in weihnachtlicher Atmosphäre auch für das leibliche Wohl gesorgt.
Karten können mittwochs und samstags in der Zeit von 10:00 Uhr- 12:00 Uhr im Bergbau- und Geschichtsmuseum zum Preis von 5€ erworben werden.
Die Eltern können den Nikolaus auch mit kleinen Botschaften auf den Eintrittskarten unterstützen.
Der Nikolaus und die Bergleute freuen sich schon auf Euer zahlreiches Erscheinen und das Leuchten in Euren Augen.
So ist es Tradition...
Der Bergbau lebt! Zumindest, wenn es um die Kumpel in Oer-Erkenschwick geht. Die wollen die Zechentradition näher bringen und laden zum "Tag des Bergmanns" ein.
Vier Vereine haben lange auf diesen Tag hingearbeitet - oder besser: Es wurde malocht. Denn der "Tag des Bergmanns" lockkt wieder auf das Gelände des Bergbau- und Geschichtvereins am Ziegeleitor in Oer-Erkenschwick. Der "Schichtplan" verspricht Vielfalt. Und einen "bombigen" Höhepunkt.
"Die Freude bei allen Beteiligten ist groß", erzählt Klaus Terheyden, Chef des Bergmannsvereins "Glück Auf". Und allen Beteiligten ist eines eben besonders wichtig, die Bergbau-Tradition in Oer-Erkenschwick aufrechtzuerhalten. Der "Tag des Bergmanns" ist mittlerweile gute Tradition und wird über die Zusammenarbeit der Vereine Bergbau- und Geschichtsverein, dem Förderverein Ewald-Fortsetzung Schacht 3, der IGBCE-Ortsgruppe und dem Bergmannsverein "Glück Auf" ehrenamtlich veranstatltet. Die Organisatoren rechnen mit zahlreichen Besuchern auf dem Gelände am Ziegeleitor.
Der Bergbau war eine eigene Welt
Nicht nur mit dem schmucken Museum und dem Fördergerüst wollen die dem Steinkohlebergbau verbundenen Vereine die Erinnerungen an die Pütt-Geschichte von Oer-Erkenschwick wach halten. Dafür soll eben auch der "Tag des Bergmanns" am 19.August (15 bis 22Uhr) sorgen. Kohle und Kumpel haben die Stadt geprägt wie kaum etwas anderes. Der Bergbau war eine andere Welt. Unter Tage waren die Kumpel mehr als Arbeitskollegen. Man musste sich aufeinander verlassen können. Das zackige "Glück Auf" zur Begrüßung, wie man es von diesen Männern gewohnt ist, erschallt dann auch wieder am 19. August beim "Tag des Bergmanns"
Die Zeche hat lange Tradition in Oer-Erkenschwick. Doch zunehmend verschwindet der Pütt aus dem Alltagsleben der Stadt. Doch die Erinnerung daran soll erhalten bleiben, dafür wollen der Verein "Glück Auf", der Förderverein zum Erhalt des Schachtgerüstes 3, die IGBCE Ortsgruppe und der Bergbau- und Geschichtsverein eben auch am "Tag des Bergmanns" am 19.August auf dem Gelände am Ziegeleitor sorgen. Und dass Kumpel zusammenhalten, das beweisen auch die gut 50 Helfer, die bereits am Vortag mit vereinten Kräften den Aufbau stemmen und auch nach dem Fest zum Aufräumen bereitstehen.
Sonderausstellung "60 Jahre Dahlbuschbombe"
Doch wie sieht der Schichtplan aus? Nach der Begrüßung um 15 Uhr wird es auf dem Museumsgelände des Bergbau- und Geschichtsvereins am Ziegleitor ein buntes Fest für die ganze Familie geben. Nach der offiziellen Eröffnung werden der "Knappenchor Bergwerk Consolidation" und "The Amazing Piperazzi" das Bühnenprogramm um 15.30 Uhr eröffnen. Als Bühne wird übrigens ein LKW dienen. "PortAlFormidabel" (17.30 Uhr), "Steffen" (18.15 Uhr) und die "String Coverband" (19.15 Uhr) werden für Abwechslung auf der Bühne sorgen.
Im Museum ist die Sonderausstellung "60 Jahre Dahlbuschbombe" - mit dem Original - zu sehen. Ebenfalls neu im Programm sind die Führungen durch das Bergbaumuseum, die den gesamten Tag über stattfinden. Außerdem wird es ein Kinderbergwerk und eine Fahrstrecke mit dem Grubenrad geben. Und weil "Maloche" auch hungrig macht, ist natürlich auch wieder für das leibliche Wohl gesorgt. "Seit Wochen planen unsere Frauen, welche Kuchen serviert werden", erzählt Terheyden. Denn wie der gesamte "Tag des Bergmanns" ist auch das Kuchenbüfett ehrenamtlich organisiert.
Neben Süßem gibt es aber auch noch Herzhaftes, für das "DerDeutscher" sorgen wird. Das sei nur am Rande erwähnt, weil bei solchen Veranstaltungen selbstverständlich: "Aufe Gabel, Pilsken und Kola gibbet auch", kündigen die Veranstalter an. Und das natürlich mit einem zackigen "Glück Auf".
„Glück auf!“ für den Nikolaus Bei Kinderpunsch und Stockbrot feiern Groß und Klein mit dem heiligen Mann
Regine Klein, SZ 11.12.2022
Feuerschein und bunte Lichter: Im Stollen begrüßt der Nikolaus die Kinder. Die Feier des Bergmannsvereins „Glück Auf“ in Oer-Erkenschwick begeistert Klein und Groß.
„Glück auf!“, hallt es durch den Lehrstollen im Oer-Erkenschwicker Bergbaumuseum. Doch es ist kein Bergmann, der dort mit dem Kumpel-Gruß die Kinder begrüßt, sondern der Nikolaus. „Glück auf, lieber Nikolaus“, ertönt an diesem kalten Nachmittag die Antwort dutzend.
Kalt ist aber nur das Wetter, nicht die Stimmung, denn die Gesichter der Kinder strahlen dafür umso mehr. Der Bergmannsverein „Glück Auf“ hatte wieder zur „Nikolausfeier im Stollen“ eingeladen, bei der der Nikolaus und sein Knecht Ruprecht die Kinder im Lehrstollen begrüßt – kindgerechte Führung und Stirnlampe für die Knirpse inbegriffen. „Gut 80 Anmeldungen hatten wir für unsere Nikolausfeier“, erzählt Bergmannsvereins-Vorsitzender Klaus Terheyden. „Wir sind sehr zufrieden.“
„Die Süßigkeiten waren toll“
Zufrieden sind aber vor allem auch die Besucher. „Mein Vater hat davon in der Stimberg Zeitung gelesen und uns angemeldet. Es ist wirklich super schön gemacht. Auch die Führung war toll, genau wie die Atmosphäre hier“, ist Katharina Witt begeistert. Ihr Vater sei selbst Bergmann gewesen, da läge die Verbundenheit zur Zeche nahe. Und Tochter Josefin (9) fand den Besuch beim Nikolaus schon ein bisschen spannend, „aber die Süßigkeiten waren toll!“ Die gab es für jedes Kind zum ersten Mal im umweltschonenden Stoffbeutel.
Die Feuerschale war beliebter Verweilpunkt für Kinder und Erwachsene, um Stockbrot zu backen. © Regine Klein
Und beispielhaft an diesem lässt sich auch festmachen, mit welchem Herzblut das Team vom Bergmannsverein „Glück Auf“ an die Organisation ihrer Nikolausfeier geht, bei der sie von den befreundeten Bergbauvereinen am Standort des Bergbau-Museums tatkräftig unterstützt werden. Denn bei der Auswahl der Stoffbeutel haben die Bergmänner nicht einfach das Erstbeste genommen. Ferdi Struck habe bestimmt gut 20 Modelle prüfend in Augenschein genommen, verrät Terheyden. Langer Tragegurt, genügend Platz für die große Süßigkeiten-Auswahl, da musste alles passen. Das tut es nicht nur in Sachen Jutebeutel, sondern auch im Team. „Ich habe wirklich eine tolle Mannschaft, ich bin stolz auf meine Truppe“, findet Terheyden lobende Worte.
Bergmannsverein geht neue Wege
Patrick Seemann gehörte zum Team, das die Kinder durch den Lehrstollen führt und dabei mit vielen spannenden Fakten rund um den Bergbau fütterte. Charlotte, Josefine und Noah waren jedenfalls begeistert – auch von den Stirnlampen, die es für die Kinder als Geschenk gab. © Regine Klein
Und diese Truppe hat sich mächtig ins Zeug gelegt: In der Metallschale lodert ein wärmendes Feuer, über dem die vielen Gäste mit Begeisterung Stockbrot backen. Aber auch am Würstchenstand ist reichlich zu tun, genauso bei den frisch gebackenen Waffeln. Mit Glühwein und Kinderpunsch wärmten sich Groß und Klein, während sie auf dem liebevoll hergerichteten Gelände die Atmosphäre genossen. Und der Bergmannsverein geht neue Wege: „Wir bieten künftig auch eine Mitgliedschaft für Kinder an“, sagt Terheyden. Aktionen auf dem Museumsgelände sind geplant.
Wieder einmal schlüpfte Mirko Nowak in die Rolle des Nikolaus. Benjamin Kaspereit mimte den Knecht Ruprecht. Hier hat er die neuen Stoffbeutel in der Hand, die als umweltschonende Alternative zur Nikolaustüte dienen. © Regine Klein
„Glück auf, lieber Nikolaus!“, ruft es wieder. Aber woher weiß der heilige Mann nur so viel über mich? Die kleine Valerie schmiegt sich sicherheitshalber an ihre Mama. „Du bist ein liebes und aufgewecktes Mädchen“, spricht der Nikolaus Valerie an. Da entspannt sich auch das kleine Mädchen. Knecht Ruprecht hat auch nichts zu meckern. Als Nikolaus und Ruprecht arbeiten übrigens wieder Mirko Nowak und Benjamin Kaspereit, denen ihre Rollen sichtlich Spaß machen.
Und dann schallt es wieder: „Glück auf, lieber Nikolaus!“
NIKOLAUSFEIER Bergmänner
Glück Auf in Oer-Erkenschwick Bergmänner laden zur Nikolausfeier – noch sind Anmeldungen rar
Regine Klein, SZ 23.11.202
Der Nikolaus im Bergbau-Stollen? Das passt wunderbar, findet Oer-Erkenschwicks Bergmannsverein „Glück Auf“ – und lädt wieder zu seiner Traditionsveranstaltung ein.
Dass die Bergmänner von „Glück Auf“ mal etwas ratlos sind, kommt eigentlich eher selten vor. Für jedes Problem, für jedes Hindernis gibt es eine Lösung. Dazu haben die Männer zu viel des typischen Bergmanns-Pragmatismus in sich, als dass sie einfach so aufgeben würden.
Das gilt natürlich auch für das „Problem“, das die Bergmänner jetzt beschäftigt: Die Anmeldungen für die Nikolausfeier im Stollen laufen schleppend. „Leider, dabei gibt es auch in der Stadt keine Terminüberschneidungen“, meint der Vorsitzende des Bergmannsvereins „Glück Auf“, Klaus Terheyden. Warum, darauf können sich die Bergmänner keinen Reim machen. Aber, und das ist wohl wieder typisch Bergmann: „Jetzt geben wir erst richtig Gas und hoffen, dass sich noch viele Eltern und Kinder anmelden.“
Nikolaus in Oer-Erkenschwicks Lehrstollen
Der Bergmannsverein „Glück Auf“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Tradition des Bergbaus und die mit der Tradition der Bergleute verbundenen Werte auch für die Zukunft zu wahren. „Und wir haben uns etwas ganz Besonderes für diesen Tag ausgedacht“, verrät Klaus Terheyden. Denn der Nikolaus wird im Lehrstollen auf die Kinder warten. Zunächst werden die Jungen und Mädchen durch das „Bergwerk“ geführt, bevor sie auf den heiligen Mann treffen. Ihm können sie ein Gedicht oder Lied vortragen, und natürlich gibt es für die Kinder auch wieder eine Tüte vom Nikolaus. Wichtig: Ohne vorherige Anmeldung geht gar nichts.
Im Bergbau-Museum gibt es viel zu entdecken. © Regine Klein
Das neue Konzept begeisterte im vergangenen Jahr Kinder wie Eltern. Und es verbindet gleich mehrere Traditionen – Nikolaus trifft Bergbau. Und was liegt da näher, als den Nikolaus einfach in den Lehrstollen des Bergbaumuseums am Ziegeleitor zu schicken? „Das werden wir in diesem Jahr auch wieder so machen“, erklärt Terheyden.
Und noch mehr: „Wir werden das Programm auch für Erwachsene ausweiten, das war im vergangene Jahr wegen der Coronapandemie nicht möglich“, sagt Terheyden. So soll am 10. Dezember ab 16 Uhr ein gemütlicher Rahmen mit Leckereien zum Verweilen einladen. Und natürlich gibt es für die Kinder wieder ein gut gefüllte Nikolaustüte und die eine oder andere (Bergbau-)Überraschung.
Anmeldungen sind notwendig
Eine Nikolaustüte kostet fünf Euro. Die gibt es allerdings nur nach vorheriger Anmeldung. Hier mussten die Bergmänner derweil das Prozedere verändern, die Karten gibt es nicht mehr am Bergbaumuseum. „Die Anmeldungen laufen jetzt telefonisch“, erklärt Terheyden. Ansprechpartner ist Ferdinand Struck, erreichbar unter 01520/2850887.
Glück Auf, Nikolaus: Bergmänner führen Tradition in Oer-Erkenschwick fort
Redakteurin SZ, 11.10.2022
Der Nikolaus im Bergbau-Stollen? Das passt wunderbar, findet Oer-Erkenschwicks Bergmannsverein „Glück Auf“ – und lädt wieder zu seiner Traditionsveranstaltung ein. Aber auch Ausflüge sind geplant.
Glück Auf, lieber Nikolaus! Der Bergmannsverein „Glück Auf“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Tradition des Bergbaus und die mit der Tradition der Bergleute verbundenen Werte auch für die Zukunft zu wahren. „Die Corona-Pandemie hat uns oft gezwungen, diese Tradition zu brechen und unsere Vereinsarbeit nahezu einzustellen“, berichtete der Vorsitzende Klaus Terheyden. Umso glücklicher sind die Bergmänner jetzt. Auch viele Kinder wird es freuen: Der Bergmannsverein kann seine traditionelle Nikolausfeier wieder durchführen.
Nikolaus wartet im Oer-Erkenschwicker Lehrstollen auf Kinder
„Und wir haben uns etwas ganz Besonderes für diesen Tag ausgedacht“, verrät Klaus Terheyden. Denn der Nikolaus wird im Lehrstollen auf die Kinder warten. Zunächst werden die Jungen und Mädchen durch das „Bergwerk“ geführt, bevor sie auf den heiligen Mann treffen. Ihm können sie ein Gedicht oder Lied vortragen, und natürlich gibt es für die Kinder auch wieder eine Tüte vom Nikolaus. Wichtig: Ohne vorherige Anmeldung geht gar nichts.
65 Anmeldungen hatte der Verein im vergangenen Jahr für seine Nikolausfeier entgegennehmen können. Weniger als sonst, wie der Vorsitzende des Bergmannsvereins „Glück Auf“ damals einräumte, „aber wir sind sehr zufrieden. Wir sind einfach nur froh, dass wir diese Tradition aufrechterhalten konnten“, erzählt Terheyden. Und vielleicht werden es in diesem Jahr auch wieder mehr?
Programm auch für Erwachsene
Das neue Konzept begeisterte im vergangenen Jahr Kinder wie Eltern. Und es verbindet gleich mehrere Traditionen – Nikolaus trifft Bergbau. Und was liegt da näher, als den Nikolaus einfach in den Lehrstollen des Bergbaumuseums am Ziegeleitor zu schicken?
Im Bergbau-Museum gibt es viel zu entdecken. © Regine Klein
„Das werden wir in diesem Jahr auch wieder so machen“, erklärt Terheyden. Und noch mehr: „Wir werden das Programm auch für Erwachsene ausweiten, das war im vergangene Jahr wegen der Coronapandemie nicht möglich“, sagt Terheyden. So soll am 10. Dezember ab 16 Uhr ein gemütlicher Rahmen zum Verweilen einladen. Und natürlich gibt es für die Kinder wieder ein gut gefüllte Nikolaustüte und die eine oder andere Überraschung.
Anmeldung für Veranstaltungen notwendig
Eine Nikolaustüte gibt es für fünf Euro. Karten für die Nikolausfeier gibt es ab sofort immer mittwochs und samstags von 10 bis 13 Uhr am Bergbaumuseum am Ziegeleitor. Ansprechpartner sind Volker Seemann und Ferdinand Struck.
Die nehmen aber auch Anmeldungen für weitere Veranstaltungen des Bergmannsvereins auf – diesmal in Kooperation mit der IGBCE-Ortsgruppe. Der Seniorenausflug führt am 27. November zu Clemens-August, wo eine Weihnachtsfeier auf die Teilnehmer wartet. Kosten: 20 Euro. Zum Soester Weihnachtsmarkt geht es dann am 8. Dezember, Kosten: 10 Euro.
Tag des Bergmanns in Oer-Erkenschwick: „Dieses Fest gibt uns wieder Identität“
Rebekka Antonia Wölky SZ 21.08.2022
© Rebekka Wölky
Der Tag des Bergmanns konnte nach zwei Corona-Absagen in den letzten Jahren endlich wieder stattfinden. Am Bergbaumuseum in Oer-Erkenschwick war viel los - mit Hüpfburg und Livemusik.
Zwei Jahre in Folge musste der Tag des Bergmanns auf dem Gelände des Bergbau- und Geschichtsvereins am Ziegeleitor in Oer-Erkenschwick ausfallen. Am Samstag (20.8.) hat er zum ersten Mal nach der Corona-Pandemie wieder stattgefunden. Mit Erfolg und vielen Gästen, zur großen Freude der Veranstalter.
Der Bergbau- und Geschichtsverein, die IGBCE-Ortsgruppe, der Förderverein Ewald-Fortsetzung Schacht 3 und der Bergmannsverein „Gück Auf“ veranstalten den „Tag des Bergmanns“ seit einigen Jahren gemeinsam – zuletzt wurde 2019 auf dem ehemaligen Pütt gefeiert.
„Es ist toll, dass wir jetzt endlich wieder etwas machen können“, sagte Volker Seemann, Vorsitzender der IGBCE-Ortsgruppe, nach seiner Eröffnungsrede mit Vize-Bürgermeister Hannes Kemper am Samstagnachmittag. Denn in den Jahren 2020 und 2021 sei der „Tag des Bergmanns“ ein wahres Trauerspiel gewesen. Die Kumpel hatten die Hoffnung auf ein großes, sommerliches Fest nicht aufgegeben, zweimal geplant, zweimal Bühnenprogramm und Bands organisiert – nur um alles wegen der Pandemie doch wieder absagen zu müssen.
Das Duo „Pütt-PortAl Formidabel“ begeisterte das Publikum beim Tag des Bergmanns 2022. © Rebekka Wölky
Livemusik am Bergbaumuseum in Oer-Erkenschwick
„Umso schöner ist es, dass wir zu vielen Künstlern, die wir eingeladen hatten, trotz der beiden Absagen weiterhin ein gutes Verhältnis gepflegt haben, sodass sie auch in diesem Jahr zugesagt haben und heute endlich hier auftreten können“, sagte Patrick Seemann, der als Vorsitzender des Fördervereins Ewald-Fortsetzung Schacht 3 das kulturelle Programm für Nachmittag und Abend zusammengestellt hat. Nach der Eröffnungsrede spielte das Duo „Pütt-PortAl Formidabel“ auf, für später waren die Bands „The Heart Devils“, „2you“, „Harry L.“ und die „Old Boys Band“ geladen.
Schon zu Beginn des Fests waren die Veranstalter mit den Besucherzahlen mehr als zufrieden. „Aus der Erfahrung wissen wir, dass die meisten Gäste gegen 18 oder 19 Uhr kommen. Aber so viele Besucher, wie jetzt schon hier sind, hatten wir um diese Uhrzeit noch nie“, so Markus Pliska, Vorsitzender des Bergbau- und Geschichtsvereins, am Nachmittag. „Wir sind aber auch mit unserem bunten Programm für jeden ganz gut aufgestellt“, sagte Patrick Seemann. Für Currywurst, Bratwurst und Pommes sorgte das Team um Metzger Toni Tewes, bei den jüngsten Besuchern kamen Eiswagen, Popcornstand und Hüpfburg gut an.
„Es ist uns wichtig, dass wir als Vereine für alle sichtbar sind und endlich wieder zeigen können, dass es uns noch gibt und es uns auch weiterhin geben wird“, erklärte Bergmannsverein-Vorsitzender Klaus Terheyden. „Dieses Fest gibt uns wieder Identität. Wir möchten auch den jüngeren Menschen die Bergbau-Kultur und das Museum näherbringen, ohne Zeche gäbe es die Stadt schließlich nicht.“
Achtung !!! Programmänderung!!!
Aufgrund der Erkrankung des Liedsängers unserer Abendband VINCEBUS waren wir gezwungen noch kurzfristig Ersatz zu organisieren. Dies ist uns gelungen und mit der Old Boys Band konnten wir einen Hochkaräter für uns gewinnen.
Die „Old Boys“ bieten ein Repertoire aus Rhythm ’n’ blues, Skiffle and Good old music.
Handclappin‘, footstompin‘, keep it simple, skiffle band.
So nannte es Blues Legende - Andy Nevison,
den die Old Boys bis zu seinem Tod, Anfang 2012, begleiteten und dessen Spirit noch immer präsent ist.
Sie verarbeiten Jazz-, Blues-, Folk- und Rockelemente
in alte und neue Songs und spielen mit viel Charme und Kraft bis die Post abgeht.
Wir wünschen Werner auf diesem Wege alles Gute zu seiner Genesung!
Tag des Bergmanns, 20.08.2022
Nach 2 Jahren Corona bedingter Pause erfolgt die Neuauflage des beliebten Festes
Das Programm lässt keine Wünsche offen. Kommt vorbei, der Eintritt ist frei.
15.30 Uhr geht es los! Wo? Auf dem Gelände des Bergbau- und Geschichtsverein, Am Ziegeleitor in Oer-Erkenschwick.
Hüpfburg, Clown und Eis für die Kinder, Kaffee und Kuchen, Bier und Grillstation runden den kulinarischen Teil ab. Somit können wir den ganzen Tag, bis in den späten Abend bei guter Live Musik viele schöne Stunden verbringen.
Wir sehen uns...
Glück Auf
„Glück Auf!“ für den Nikolaus – heiliger Mann wartet im Stollen auf Kinder
Mit Mama Annelena Böcking besucht auch der kleine Thilo den Nikolaus im Lehrstollen in Oer-Erkenschwick.
© Regine Klein
Der Bergmannsverein „Glück Auf“ aus Oer-Erkenschwick ist zufrieden: Das neue Konzept für seine Nikolausfeier geht auf.
von Regine Klein 12.12.21, SZ
"Glück Auf, lieber Nikolaus“, heißt es an diesem trüben Nachmittag dutzendfach. Trüb ist aber nur das Wetter, die Gesichter der Kinder strahlen dafür umso mehr. „65 Anmeldungen hatten wir für unsere Nikolausfeier“, erzählt Klaus Terheyden. Weniger als sonst, wie der Vorsitzende des Bergmannsvereins „Glück Auf“ einräumt, „aber wir sind sehr zufrieden.“ Geplant wurde wie immer mit 100 Kindern, doch die Umstände – vor allem die Coronasituation – könnte dafür mitverantwortlich sein, dass weniger Eltern ihre Sprösslinge anmeldeten.
Grünes Licht für Nikolausfeier in Oer-Erkenschwick
„Wir sind einfach nur froh, dass wir diese Tradition aufrechterhalten konnten“, erzählt Terheyden. Lange zitterten die Ex-Kumpel, ob ihre Nikolaus-Aktion überhaupt stattfinden könnte. Oder wie so viele andere Veranstaltungen des Bergmannsvereins coronabedingt wieder abgesagt werden müsste. Aber das neue Konzept passt, und das Ordnungsamt gibt grünes Licht.
Und das neue Konzept verbindet gleich mehrere Traditionen – Nikolaus trifft Bergbau. „Wir wollten etwas Neues schaffen, etwas speziell für die Kinder“, sagt Terheyden. Und was liegt da näher, als den Nikolaus einfach in den Lehrstollen des Bergbaumuseums am Ziegeleitor zu schicken?
Und weil man unter Kumpeln zusammenhält, stehen auch die Aktiven des Museums zur Unterstützung parat. Im Drei-Minuten-Takt führen sie Eltern und Kinder in Kleingrüppchen durch den Lehrstollen. Während die Jungen und Mädchen stolz ihre Mini-Grubenlampen festhalten – sie wurden extra für diese Veranstaltung vom Bergmannsverein angeschafft – erklären die Fachleute kindgerecht, wie Kohle gefördert wurde. Bis plötzlich in einem Seitenstreb der Nikolaus auf die Kinder wartet, natürlich auch in Begleitung von Knecht Ruprecht. Der, so viel sei verraten, nur zum Verteilen der üppig mit Schokolade, Obst und Gebäck gefüllten Tüten aktiv werden muss.
Neues Konzept kommt gut an
„Glück Auf, lieber Nikolaus!“, ruft es wieder. Aber woher weiß der heilige Mann nur, dass das mit dem Zähneputzen nicht immer so gut klappt? Die kleine Thalia kommt aus dem Staunen nicht heraus – eine Tüte gibt es natürlich trotzdem. „Aber immer schön die Zähneputzen“, ruft der Nikolaus nochmal hinterher.
„Du bist ein lieber und aufgeweckter Junge, Thilo“, spricht der Nikolaus den Eineinhalbjährigen an. Der hält seine Grubenlampe fest, und strahlt. „Er liebt Nikoläuse“, erzählt Mutter Annalena Böcking. Ob der Besuch beim heiligen Mann toll war? Heftiges Nicken ist die Antwort.
Das Konzept der Nikolausfeier geht auf: „Es ist schön, dass die Kinder auch etwas von der Bergbau-Tradition mitbekommen“, erzählt Kai Prymus, der mit Sohn Ben gekommen ist. Der Sechsjährige ist begeistert: Das war toll, lautet das Urteil.
Und dann schallt es wieder: „Glück Auf, lieber Nikolaus!“
Der Nikolaus wartet im Stollen – Bergmänner laden Kinder ein
Beim Bergmannsverein „Glück Auf“ setzt man auf Traditionen.
Einige liebgewonnene Veranstaltungen können nun auch wieder stattfinden.
von Regine Klein 11.12.21
Der Bergmannsverein „Glück Auf“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Tradition des Bergbaus und die mit der Tradition der Bergleute verbundenen Werte auch für die Zukunft zu wahren. „Die Corona-Pandemie hat uns bereits im letzten Jahr dazu gezwungen, diese Tradition zu brechen und unsere Vereinsarbeit nahezu einzustellen“, berichtete zuletzt der Vorsitzende Klaus Terheyden. Auch in diesem Jahr mussten Veranstaltungen wie der Mitgliederausflug, der Geburtstags- und Jubilar-Empfang oder der Tag des Bergmanns abgesagt werden. „Bei diesen schmerzhaften Entscheidungen stand für uns immer die Verantwortung für die Gesundheit unserer Mitglieder im Vordergrund“, sagte Terheyden.
Doch jetzt gibt es gute Nachrichten vom Bergmannsverein, einige der zur guten Tradition gehörenden Veranstaltungen können nun stattfinden.
Gemeinsam mit dem Bergbau- und Geschichtsverein, der IG BCE-Ortsgruppe, dem Förderverein Ewald-Fortsetzung Schacht 3, der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde der KAB sowie der Grubenwehr des ehemaligen Bergwerks Haard findet am 3. Dezember ab 18 Uhr eine Barbarafeier im Knappensaal des Museums des Bergbau- und Geschichtsvereins statt. „Wir freuen uns, diese Veranstaltung wieder aufleben zu lassen“, sagt Ferdinand Struck vom Vorstandsteam. Auch die Pfarrer Clemens-August Holtermann und Bernd Schäfer werden vor Ort sein. Im Anschluss an die Messe gibt es ein Beisammensein bei Getränken, Essen und Musik. „Bei der Veranstaltung gilt die 3-G-Regel, die wir auch streng kontrollieren werden“, sagt Struck.
Nikolausfeier kann wieder stattfinden
Besonders die Kinder wird es freuen: Der Bergmannsverein kann auch seine traditionelle Nikolausfeier durchführen. „Und wir haben uns etwas ganz Besonderes für diesen Tag ausgedacht“, verrät Struck. Denn der Nikolaus wird im Lehrstollen auf die Kinder warten. Zunächst werden die Jungen und Mädchen durch das „Bergwerk“ geführt, bevor sie auf den heiligen Mann treffen. Ihm können sie ein Gedicht oder Lied vortragen, und natürlich gibt es für die Kinder auch wieder eine Tüte vom Nikolaus. Wichtig: Ohne vorherige Anmeldung geht gar nichts. „Wir vergeben Zeiten, damit es nicht zu voll wird. Außerdem dürfen die Kinder auch nicht von ihrer ganzen Familie begleitet werden, sondern nur von einem Erwachsenen“, erklärt Struck. Auch wird darum gebeten, dass bei Anmeldung ein, zwei Sätze zum Kind aufgeschrieben werden – als Info für den Nikolaus. Die Nikolausfeier findet am 11. Dezember ab 15 Uhr unter Einhaltung der 3-G-Regel statt. Auch soll es Stockbrot und Brühwürstchen geben. Karten zum Preis von fünf Euro gibt es ab 13. November immer mittwochs und samstags zwischen 9 und 12.30 Uhr im Bergbaumuseum am Ziegeleitor 5.
Bergleute sagen Barbarafeier wegen Corona ab – was wird aus der Nikolausfeier?
Lange hatten die Oer-Erkenschwicker Ex-Kumpel an einer Corona sicheren Barbarafeier geplant, jetzt müssen sie sie absagen - wegen hoher Infektionszahlen. Doch was ist mit der Nikolausfeier?
von Regine Klein SZ, 17.11.2021
Diese Entscheidung treffen wir schweren Herzens“, erzählt Klaus Terheyden, Vorsitzender des Bergmannsvereins „Glück Auf“. Die Ex-Bergleute haben ein Déjà-vu – wieder verhagelt die Corona Pandemie und die steigenden Infektionszahlen ihre Planungen. Bergmannsverein, Bergbau- und Geschichtsverein, IG BCE-Ortsgruppe, Förderverein Ewald-Fortsetzung Schacht 3, evangelische und katholische Kirchengemeinde, die KAB sowie die Grubenwehr müssen die gemeinsam geplante Barbarafeier absagen – nun bereits zum zweiten Mal. Auch im vergangenen Jahr war an eine Durchführung wegen der Corona Lage nicht zu denken. Damals war schon alles durchgeplant, als dann doch abgesagt werden musste, „das frustriert natürlich die Organisatoren“, sagt Terheyden, aber: „Wir können es bei den aktuellen Corona Zahlen nicht verantworten im Knappensaal mit 40 Personen zu feiern. Auch, wenn unser Herz sehr an dieser Veranstaltung hängt.“
Kann die Nikolausfeier in Oer-Erkenschwick stattfinden?
Die Ex-Bergleute wollten mit der Barbarafeier auch endlich wieder geschätzte Bergbau-Traditionen aufleben lassen. Auch die Pfarrer Clemens-August Holtermann und Bernd Schäfer sollten vor Ort sein. Im Anschluss an die Messe war ein Beisammensein bei Getränken, Essen und Musik geplant.
Nun steht eine bange Frage im Raum: Kann denn die Nikolausfeier des Bergmannsvereins wie geplant stattfinden? Zu diesem Zeitpunkt lautet die Antwort noch: „Ja.“ Auch, wenn die Ex-Bergleute die Corona Zahlen weiterhin mit Sorge beobachten. „Müssen wir doch absagen, würde es erneut die Schwächsten unter uns treffen, die Kinder. Das wollen wir natürlich nicht“, sagt Klaus Terheyden.
Man wolle alles daran setzen, dass die Veranstaltung stattfinden kann, ausschlaggebend sei aber die aktuelle Corona Lage. Ein kleines Fragezeichen schwebt also noch über der Veranstaltung.
Kartenvorverkauf ist gut gestartet
Man könne die Nikolausfeier so organisieren, dass sich keine größeren Gruppen auf dem Gelände treffen, sagt Terheyden. Es werden konkrete Termine vergeben, zu denen die Kinder mit einer Begleitperson durch den Lehrstollen gehen und dort den Nikolaus treffen. „100 Karten haben wir zunächst vorgesehen“, sagt Terheyden. Der Kartenvorverkauf sei bereits gut gestartet. Wichtig: Ohne vorherige Anmeldung geht gar nichts. Die Nikolausfeier des Bergmannsvereins „Glück Auf“ soll am 11. Dezember ab 15 Uhr unter Einhaltung der 3-G-Regel stattfinden. Karten zum Preis von fünf Euro gibt es immer mittwochs und samstags zwischen 9 und 12.30 Uhr im Bergbaumuseum am Ziegeleitor 5.
Der Nikolaus wartet im Stollen – Bergmänner laden Kinder ein
Beim Bergmannsverein „Glück Auf“ setzt man auf Traditionen. Einige liebgewonnene Veranstaltungen können nun auch wieder stattfinden.
von Regine Klein SZ, 12.11.2021
Der Bergmannsverein „Glück Auf“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Tradition des Bergbaus und die mit der Tradition der Bergleute verbundenen Werte auch für die Zukunft zu wahren. „Die Corona-Pandemie hat uns bereits im letzten Jahr dazu gezwungen, diese Tradition zu brechen und unsere Vereinsarbeit nahezu einzustellen“, berichtete zuletzt der Vorsitzende Klaus Terheyden. Auch in diesem Jahr mussten Veranstaltungen wie der Mitgliederausflug, der Geburtstags- und Jubilar-Empfang oder der Tag des Bergmanns abgesagt werden. „Bei diesen schmerzhaften Entscheidungen stand für uns immer die Verantwortung für die Gesundheit unserer Mitglieder im Vordergrund“, sagte Terheyden.
Doch jetzt gibt es gute Nachrichten vom Bergmannsverein, einige der zur guten Tradition gehörenden Veranstaltungen können nun stattfinden.
Gemeinsam mit dem Bergbau- und Geschichtsverein, der IG BCE-Ortsgruppe, dem Förderverein Ewald-Fortsetzung Schacht 3, der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde der KAB sowie der Grubenwehr des ehemaligen Bergwerks Haard findet am 3. Dezember ab 18 Uhr eine Barbarafeier im Knappensaal des Museums des Bergbau- und Geschichtsvereins statt. „Wir freuen uns, diese Veranstaltung wieder aufleben zu lassen“, sagt Ferdinand Struck vom Vorstandsteam. Auch die Pfarrer Clemens-August Holtermann und Bernd Schäfer werden vor Ort sein. Im Anschluss an die Messe gibt es ein Beisammensein bei Getränken, Essen und Musik. „Bei der Veranstaltung gilt die 3-G-Regel, die wir auch streng kontrollieren werden“, sagt Struck.
Nikolausfeier kann wieder stattfinden
Besonders die Kinder wird es freuen: Der Bergmannsverein kann auch seine traditionelle Nikolausfeier durchführen. „Und wir haben uns etwas ganz Besonderes für diesen Tag ausgedacht“, verrät Struck. Denn der Nikolaus wird im Lehrstollen auf die Kinder warten. Zunächst werden die Jungen und Mädchen durch das „Bergwerk“ geführt, bevor sie auf den heiligen Mann treffen. Ihm können sie ein Gedicht oder Lied vortragen, und natürlich gibt es für die Kinder auch wieder eine Tüte vom Nikolaus. Wichtig: Ohne vorherige Anmeldung geht gar nichts. „Wir vergeben Zeiten, damit es nicht zu voll wird. Außerdem dürfen die Kinder auch nicht von ihrer ganzen Familie begleitet werden, sondern nur von einem Erwachsenen“, erklärt Struck. Auch wird darum gebeten, dass bei Anmeldung ein, zwei Sätze zum Kind aufgeschrieben werden – als Info für den Nikolaus. Die Nikolausfeier findet am 11. Dezember ab 15 Uhr unter Einhaltung der 3-G-Regel statt. Auch soll es Stockbrot und Brühwürstchen geben. Karten zum Preis von fünf Euro gibt es ab 13. November immer mittwochs und samstags zwischen 9 und 12.30 Uhr im Bergbaumuseum am Ziegeleitor 5.
Bergleute setzen auf Traditionen – Terheyden bleibt Vorsitzender
Beim Bergmannsverein „Glück Auf“ setzt man auf Traditionen. Und das gilt auch für die Wahl des Vorsitzenden: Klaus Terheyden wurde bei der Jahreshauptversammlung im Amt bestätigt.
von Regine Klein ,SZ13.09.21
Der Bergmannsverein „Glück Auf“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Tradition des Bergbaus und die mit der Tradition der Bergleute verbundenen Werte auch für die Zukunft zu wahren. „Die Corona-Pandemie hat uns bereits im letzten Jahr dazu gezwungen, diese Tradition zu brechen und unsere Vereinsarbeit nahezu einzustellen“, erzählt der Vorsitzende Klaus Terheyden, der sich bei der Jahreshauptversammlung im Knappensaal des Bergbaumuseums bei den „hoch motivierten Vorstandskameraden“ bedankte, die trotz aller Coronawidrigkeiten weiter für den Verein gearbeitet haben.
Viele geplante Veranstaltungen wieder abgesagt
Auch in diesem Jahr mussten Veranstaltungen wie der Mitgliederausflug, der Geburtstags- und Jubilar-Empfang oder den Tag des Bergmanns abgesagt werden. „Bei diesen schmerzhaften Entscheidungen stand für uns immer die Verantwortung für die Gesundheit unserer Mitglieder im Vordergrund“, sagt Terheyden. Und gab zu bedenken, dass alle Veranstaltungen, die schließlich doch abgesagt werden mussten, bis ins Detail geplant waren.
Die Mitgliederentwicklung ist für die Bergmänner ein wichtiges Thema, „um uns dauerhaft für die Zukunft aufzustellen“, sagt Terheyden. Aber nicht nur erwachsene Mitglieder sollen geworben werden. Für Kinder wurden extra die „Knappenkids“ gegründet.
Bergleute wählen Vorstand
Bei der Jahreshauptversammlung standen aber auch Wahlen auf dem Programm. Klaus Terheyden wurde einstimmig im Amt des Vorsitzenden bestätigt. Ferdinand Struck ist zweiter Kassierer, Thomas Lippert Schriftführer. Als Revisoren gewählt wurden Andreas Ostdorf, Dieter Trapp und Michael Roche. Als Beisitzer fungieren Lothar Briks, Friedrich Buresch, Marc Andre Kleine, Ralf König, Heinz Lösbrock, Frank Schroer, Norbert Vollerthun, Torben Wyink und Erwin Lakomy.
Sollte es die Corona-Pandemie möglich machen, plant der Bergmannsverein „Glück Auf“ in diesem Jahr noch einige Veranstaltungen.
Die Bergleute werden sich am 14. November um 10.30 Uhr an der Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag am Ehrenmal am Stadion beteiligen. Für den 28. November ist um 9.30 Uhr eine Barbarafeier mit der KAB in der Kirche Christus König geplant. Gemeinsam mit dem Bergbau- und Geschichtsverein,
der IG BCE-Ortsgruppe, dem Förderverein Ewald-Fortsetzung Schacht 3 sowie der Grubenwehr des ehemaligen Bergwerk Haard findet am 3. Dezember ab 17 Uhr eine Barbarafeier im Knappensaal des Museums des Bergbau- und
Geschichtsvereins statt. Eine Nikolausfeier ist dann für den 11. Dezember ab 16 Uhr geplant.
Bergleute nehmen Aktivitäten auf – das ist bei „Glück Auf“ geplant
Die Corona-Pandemie bremste auch den Bergmannsverein „Glück Auf“. Doch jetzt lädt der Vorstand zur Jahreshauptversammlung.
von Regine Klein SZ, 11.05.21
Der Bergmannsverein „Glück Auf“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Tradition des Bergbaus und die mit der Tradition der Bergleute verbundenen Werte auch für die Zukunft zu wahren. „Die Corona-Pandemie hat uns bereits im letzten Jahr dazu gezwungen, diese Tradition zu brechen und unsere Vereinsarbeit nahezu einzustellen“, erzählt der Vorsitzende Klaus Terheyden.
Auch in diesem Jahr mussten Veranstaltungen wie der Mitgliederausflug, der Geburtstags- und Jubilar-Empfang oder den Tag des Bergmanns abgesagt werden. „Bei diesen schmerzhaften Entscheidungen stand für uns immer die Verantwortung für die Gesundheit unserer Mitglieder im Vordergrund“, sagt Terheyden.
Die derzeitige Corona-Lage und die geltenden Regelungen machen es nun möglich, dass der Verein seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung einladen kann. Diese findet statt am Sonntag, 12. September, um 10 Uhr im Knappensaal des Bergbau-Museums. Eine telefonische Anmeldung und das Tragen einer Schutzmaske sind zwingend erforderlich. Neben diversen Berichten stehen auch Wahlen auf dem Programm. Anmeldungen: Klaus Terheyden: 02368/899439, Mike Jetten: 02368/81321, Ferdinand Struck 02368/53784.
Sollte es die Corona-Pandemie möglich machen, sind auch folgende Veranstaltungen geplant: 14.11.: Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag; 28.11.: Barbarafeier; 3.12.: Barbarafeier; 11.12.: Nikolausfeier.
Hoffen darauf, dass sie nach einer Besserung der Pandemie-Lage ihre Veranstaltungen durchführen können: Vereinsvorsitzender Klaus Terheyden (M.), Hauptkassierer Benjamin Kaspereit und sein Stellvertreter Ferdi Struck.
© Jörg Müller, SZ 16.03.2021
Tradition und Moderne in Oer-Erkenschwick: „Glück Auf“ wird 115 Jahre alt und das ist geplant
Einst haben sie zusammen auf dem Bergwerk Haard geschuftet, jetzt wollen die rund 750 Mitglieder feiern – und zwar das 115-jährige Bestehen des Bergmannsvereins „Glück Auf“ aus Oer-Erkenschwick. Und das mit dem Feiern meinen die Ex-Kumpel aus Oer-Erkenschwick wörtlich. „Wir hoffen, dass die Corona-Lage es spätestens im August zulässt, dass wir auf dem Gelände des Bergbaumuseums am Ziegeleitor im Zuge des für den 28. August geplanten Tags des Bergmanns auch den Geburtstag unseres Bergmannsvereins feiern können“, sagt Vorsitzender Klaus Terheyden. Der Gründungstag des Bergmannsvereins ist der 17. März. „Aber wegen der Corona-Pandemie und den Schutzverordnungen verzichten wir auf sämtliche Feierlichkeiten an unserem Jubiläumstag. Wir möchten aber auf diesem Wege daran erinnern, dass die solidarische Gemeinschaft im Umfeld des Bergmannsvereins nach wie vor lebt, das hat sich gerade während der Corona-Krise gezeigt“, betont Terheyden.
Oer-Erkenschwick ist mit dem Bergbau untrennbar verbunden
Am 17. März 1906 gründeten die Bergleute: von Beinen, Siering, Große-Streuer, Retnitzek, Plapprot, Lohmüller, Demantin, German und Fillmann mit Unterstützung des Bergmannsverein aus Herne-Sodingen den Bergmannsverein „Glück Auf“ e.V. Zweck des Vereins war, seinen erkrankten Mitgliedern eine Unterstützung und den Hinterbliebenen ein Sterbegeld zu gewähren. Terheyden ist überzeugt: „Oer-Erkenschwick ist mit dem Bergbau untrennbar verbunden. Und die Bergleute hatten immer einen wesentlichen Anteil an der Entwicklung der Vereine und Verbände, sowie der Stadt selbst. Das ist auch heute noch so.“
Viele Termine sind angesetzt
Neben dem Tag des Bergmanns am 28. August wollen die Verantwortlichen des Bergmannsvereins am 9. Mai wieder ihre Muttertagsaktion durchführen. Am 13. Juni sollen die Jahreshauptversammlung und am 27. Juni der Ausflug mit Jubilarehrungen stattfinden. Und für den 3. Dezember ist eine Barbarafeier angesetzt. „Alle Termin können natürlich nur stattfinden, wenn die Corona-Lage es zulässt. Wir hoffen sehr, dass das so sein wird“, betont Klaus Terheyden.